Telefon: 0931 – 2 90 71 | E-Mail: institut@emotionales-management.com

Trance ist eine ausgezeichnete
Arbeitsgrundlage im Coaching

Hast du dich schon mal gefragt, weshalb Trance und Mentaltraining so wirkungsvoll sind? Jeder Gedanke, jede Vorstellung und jedes Erlebnis geht mit bestimmten Gehirnaktivitäten einher. Man hat im Gehirnscan festgestellt, dass bloße Vorstellungen beinahe die gleiche neuronale Aktivität im Gehirn auslösen wie „reales“ Erleben.

Das hat Vor- und Nachteile. Nachteil ist, dass ein Trauma immer wieder Flashbacks erzeugen kann. Und zwar, wenn der Betroffene durch einen Trigger daran erinnert wird.

Vorteil ist, dass Vorstellungen und Gedanken, die bewusst eingesetzt und gelenkt werden, ebenso Hirnaktivitäten auslösen. Und jede Hirnaktivität stärkt die beteiligten neuronalen Verbindungen, nach dem Motto: „Use it or loose it“…

Wie kannst du Trancezustände im Coaching nutzen?

Innere Bilder sprechen meist tiefere Bewusstseinsschichten an. Sobald dein Klient inneren Bildern folgt, ist er mit der Aufmerksamkeit ganz in seinen inneren Prozessen. Das ist die „Arbeitstrance“, in der er neue neuronale Verbindungen knüpfen und stärken kann.

Trance ist ein völlig normaler Geisteszustand, in den jeder von uns mehrmals am Tag fällt. Immer wenn die eigenen Gedanken schweifen, während wir etwas ganz „automatisch“ tun, sind wir schon in einer leichten Trance. Du kennst das auch unter dem Begriff „Tagträumen“.

Du kannst als Coach den Heilungsprozess über heilsame innere Bilder anregen. Wenn du einem Klienten etwas mit Mitgefühl beschreibst, wird er ebenso mit Mitgefühl darauf schauen können. Gib ihm neue Sichtweisen! Indem er gedanklich und bildlich mitgeht, erschafft er in seiner Gehirnstruktur neue Verbindungen.“

So kannst du deine Klienten mit Mentaltraining unterstützen. Hilf ihnen, über innere Bilder, Vorstellungen, Gedanken und Gefühle eigene Ressourcen zu finden und anzuzapfen. Mit jedem heilsamen und hilfreichen Gedanken aktivierst du die Heilung. Jedes Mal, wenn du Versöhnliches sprichst, aktivierst du Versöhnung.

Und wie geht Mentaltraining

  • Nutze eine bildhafte Sprache, um den visuellen Cortex im Gehirn zu stimulieren.
  • Nutze eine sanfte Stimme und liebevolle Worte, um den auditiven Bereich zu stimulieren.
  • Und nutze deine Zugewandtheit und Konzentration, um seinen kinästhetischen Kanal zu erreichen, Vertrauen zu schaffen und ihm ein gutes neues Gefühl zu geben.

Also vergiss nicht – Coaching ist ein feines Handwerk, das man lernen kann. Sei ein guter Coach!

Und wenn du mehr über das Coaching erfahren und es lernen willst, dann schau dir mal „Emotionales Management – die Coachingausbildung!“ an.

 Hanne Demel


Hanne Demel

Hanne Demel ist Coach für Familienunternehmen und begleitet seit 30 Jahren Inhaberfamilien im Mittelstand bei Problemen rund um Nachfolge  und Führung.

Als Diplom-Sozialpädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und ausgebildete Familientherapeutin liegt ihr Schwerpunkt in der Lösung von familiären Konflikten.

Im Blog schreibt sie darüber, wie Rollenunklarheiten und Führungsansprüche zu Verwürfnissen in Familienunternehmen führen können - und wie sich das vermeiden lässt.

Kommentare

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments

Newsletter Sei ein guter Coach

Hier bekommst du Tipps und Tools für den Umgang mit anderen, die du im Coaching dann einsetzen kannst.

Schau mal, ob dir das Coaching-Handwerk zusagt.

Ich wünsche dir viele gute neue Erkenntnisse…